Stressphasen

 

Der physiologische Verlauf der Stressreaktion ist durch vier Stufen gekennzeichnet.

 

1.  Orientierung:

Ein Reiz wird als Bedrohung bewertet

2.  Alarm:

Der Mensch muss dann in erhöhter Handlungs-bereitschaft sein, was sowohl die Bereitschaft

seiner Muskulatur und des Kreislaufs betrifft als auch seine zentralnervöse Aufmerksamkeit und Entscheidungsbereitschaft.

 

 

 

 

 

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Deshalb löst z. B. die Ausschüttung des Nebennierenhormons Adrenalin eine

vegetative Wirkungskette aus, die letztlich den Blutdruck und den Blutzucker sowie den allgemeinen Muskeltonus erhöht.

Im Gehirn wird die relativ langsame Verarbeitung des Großhirns in seinem Einfluss zurückgedrängt und schematische Entscheidungsmuster des Stammhirns werden mit Vorrang genutzt.

Dies geschieht durch veränderte Ausschüttungsmuster von dämpfendem Serotonin und anregendem Noradrenalin in den betreffenden Gehirnteilen.

Der Mensch kann dann rascher, wenn auch mit größerer Fehlerquote, reagieren.

 

3.  Anpassung:

Der hohe Kräftespiegel wird so lange aufrechterhalten bis die Bedrohungssituation beendet scheint.

4.  Erholung:

Die Adrenalinausschüttung wird zurückgefahren und die Muskeln und Nerven entspannen sich wieder.

 

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