careva oder „zurück zum Wesentlichen“?

 

Von alten Normen und neuen alten Werten

 

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Aber was heißt denn: „Zurück zum Wesentlichen?“

Dazu möchte ich vorerst einmal den Begriff „des Wesentlichen“ aus meiner Sicht erläutern.

Jede Norm kann nur so normal sein wie das dazugehörende Ideal. Hängt das, was wir heute als Norm erleben, nicht von unserem vorherrschenden Ideal ab? Was bedeutet schon eine Norm?

Normen werden geschaffen, um so Anhaltspunkte für eine Normalität zu finden. Wenn es dann normal ist, dann ist es gut so, denn man richtet sich nach der Norm.

An und für sich gibt es überhaupt keine Normalität, denn im Sinne einer Norm ist es auch schon wieder ein Ideal. Sie ist ein sehr schmaler Grad zwischen dem überfordernden Ideal und dem Bereich des nicht mehr Normalen. In diesem Sinne lässt sich doch tatsächlich darüber diskutieren, wann wir uns normal verhalten, sozusagen in der Norm.

Ist die Norm jene Normalität die uns unser Umfeld vorzeigt, oder das Ideal, das bewundert und deshalb als nachahmenswert gilt.

Schafft die Norm nun auch die Grundlage zum Wesentlichen?

Frage: Verbinden wir denn mit der Norm unser altes Grundwertedenken und Verhalten? Führen uns unsere Ideale auch zu unseren ureigenen Instinkten?

Oder versuchen wir den Idealen lebenswertes abzugewinnen, weil es aktuell eben das Ideal ist?

 

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