Brauchen Werte ein Ideal zur Orientierung?

 

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Ideale gibt es, seit die Menschheit existiert.

Ideale erfüllen immer den Sinn, sich zu orientieren um ein Maß zur Selbstorientierung und Selbstbewertung zu finden. Doch schaffen diese Ideale durch das Maß nicht auch Grenzen? Grenzen bedeuten, das man sich in einem gewissen Maß aus- oder eingrenzt!

Wir alle leben mal mehr und mal weniger nach Idealen und werden immer in einer gewissen Weise von ihnen beeinflusst. Grundsätzlich möchte ich sagen, dass diese Ideale an und für sich ja nicht schlecht sind, solange sie mit unseren innersten Gefühlen und Werten ident sind. Problematisch werden sie erst durch Missbrauch!“

 

Was bedeutet Missbrauch? Wie oder wer können Ideale missbrauchen?

 

Unser Umfeld, unsere Vorgesetzten, die Werbung, die Medien? Missbrauch bedeutet nicht immer, dass unser Umfeld, unsere Vorgesetzten, die Werbung und/oder die Medien daran schuld sind, weil wir durch sie gefordert, gefördert oder forciert werden. Nein, das wäre zu einfach. 

Unsere Umwelt kann nur das forcieren und bewerben, was bei uns Menschen auch auf fruchtbaren Boden fällt.

Das heißt, wir Menschen können und werden das annehmen, was in unserer Umwelt Eindruck erweckt, womit wir uns in unserer Umwelt, in unserem Umfeld, bedingt durch unsere Ideale identifizieren, profilieren und  Anerkennung finden.

 

Ideale können nur deswegen eine so überdimensionierte Bedeutung bekommen, weil über die letzten Jahrzehnte das Wertedenken immer mehr durch das Idealdenken abgelöst wurde.

Die ehemals bedeutenden Grundwerte die aus der Freiheit und Intuition des Menschen kamen und den Menschen Anstand und Würde entgegenbrachten, wurden durch die vorherrschenden Ideale, welche aus Macht, Materialismus und Unterdrückung entstehen bzw. entstanden, abgelöst.

Alter, Weisheit, Erfahrung haben in unserer Kultur keinen Raum.

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Ein alter Mann oder eine alte Frau galt in der Vergangenheit etwas, da man das Alter mit Weisheit, Würde und Erfahrung in Verbindung brachte.

Heute bezeichnet man Senioren als „Junggebliebene“ wenn sie etwas auf sich halten.

Körperideale, Schönheitsideale, Leistungsideale gelten als die Götzen unserer Zeit. Die meisten Menschen versuchen, initiiert durch Ideale dem Alter durch künstliche und gespielte Jugendlichkeit davon zu laufen.

 

 

Dahinter steckt der uralte Traum der Unsterblichkeit.

 

Eines stimmt, wir waren diesem Traum noch nie so nahe wie heute und werden uns ihm immer weiter nähern.

Der Sechzigjährige von Heute ist nicht mehr zu vergleichen mit dem Sechzigjährigen von damals. Sechzigjährige sehen jünger aus und verhalten sich auch so.

 

Der medizinische und der alternativmedizinische Fortschritt ermöglicht in der Regeneration, als auch in der Prophylaxe enorme Vitalität und Energetisierung.

Die Gentechnologie ist Hoffnungsträger für menschliche Ersatzteile. Wir sind so sehr mit der Sehnsucht nach Vollkommenheit beschäftigt, dass wir die Welt um uns herum eine lange Zeit vergessen hatten.

Mit dem Eintreffen der so genannten Bank- und/oder Wirtschaftskrise wurden kurzfristig sogar die Kriege ausgesetzt. Atomare Entwicklungen waren auf einmal kein Thema mehr! In der Weltpolitik drehte sich alles darum, die Kommunikation zu forcieren um den drohenden Wirtschaftskollaps zu stoppen.

Die Menschen, das Volk brauchte zum Teil Wochen oder Monate um zu begreifen, was geschehen war bzw. wissen bis heute nicht, was eigentlich wirklich passiert.

 

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